Tennis für Anfänger: So gelingt der perfekte Einstieg in den Tennissport
Tennis ist ein Sport, den man nahezu in jedem Alter beginnen kann. Trotzdem stellen sich viele Einsteiger zunächst dieselben Fragen: Ist Tennis für Anfänger schwierig? Wie lange dauert es, bis man den Ball sicher über das Netz spielen kann? Braucht man direkt einen eigenen Tennisschläger? Und ist es sinnvoller, alleine zu üben oder einen Tenniskurs zu besuchen?
Die gute Nachricht lautet: Niemand muss bereits sportlich besonders talentiert sein, um Tennis zu lernen. Viel wichtiger sind ein sinnvoller Einstieg, die richtige Technik und regelmäßiges Training. Gerade in den ersten Wochen lassen sich sehr schnell Fortschritte erzielen, wenn die grundlegenden Bewegungsabläufe von Anfang an richtig vermittelt werden.
In diesem Ratgeber erklären wir ausführlich, wie der Einstieg in den Tennissport gelingt, welche Schläge Anfänger zunächst lernen sollten, welche Rolle die richtige Beinarbeit spielt und warum Tennis nicht nur Spaß macht, sondern gleichzeitig ein hervorragendes Training für Fitness, Ausdauer und Koordination ist.
Tennis für Anfänger in Ochtrup: Wer Tennis unter Anleitung erlernen möchte, findet bei der NEXT LEVEL Tennis Academy spezielle Angebote für Einsteiger. Weitere Informationen gibt es auf unserer SeiteTennis für Anfänger.
Warum Tennis gerade für Anfänger ein idealer Sport ist
Viele Menschen verbinden Tennis zunächst mit technisch anspruchsvollen Ballwechseln, schnellen Aufschlägen und Spielern, die scheinbar mühelos jeden Ball erreichen. Davon sollte man sich als Anfänger jedoch nicht abschrecken lassen. Niemand beginnt Tennis auf diesem Niveau.
Beim Einstieg geht es zunächst darum, ein Gefühl für Schläger und Ball zu entwickeln. Schon einfache Übungen können schnell Erfolgserlebnisse vermitteln. Der Ball wird zunächst kontrolliert zugespielt, die Schlagbewegung wird vereinfacht und die Geschwindigkeit dem jeweiligen Leistungsstand angepasst.
Gerade moderne Trainingsmethoden sorgen dafür, dass Anfänger wesentlich schneller miteinander spielen können als früher. Statt sofort über den kompletten Tennisplatz zu spielen, können beispielsweise kürzere Distanzen gewählt werden. Dadurch werden Ballwechsel früher möglich und der Spaß am Spiel steht von Beginn an im Mittelpunkt.
Ein weiterer Vorteil ist die enorme Vielseitigkeit des Sports. Tennis verbindet Technik, Bewegung, Koordination, Konzentration und taktisches Denken. Gleichzeitig kann die Belastung sehr gut an das eigene Fitnessniveau angepasst werden.
Tennis lernen: Wie sollten Anfänger beginnen?
Der beste Einstieg besteht nicht darin, möglichst hart auf den Ball zu schlagen. Entscheidend ist zunächst die Kontrolle. Wer die grundlegenden Bewegungen versteht und ein sauberes Schlaggefühl entwickelt, wird langfristig wesentlich schneller Fortschritte machen.
Für Tennis-Anfänger empfiehlt es sich deshalb, Schritt für Schritt vorzugehen. Typischerweise werden zunächst Vorhand und Rückhand erlernt. Danach folgen weitere Elemente wie Volley und Aufschlag. Mit zunehmender Sicherheit können anschließend auch spezielle Schläge und Spielsituationen trainiert werden.
1. Gefühl für Ball und Tennisschläger entwickeln
Bevor komplizierte Bewegungsabläufe trainiert werden, sollte zunächst ein grundlegendes Ballgefühl entstehen. Schon einfache Übungen helfen dabei. Der Ball kann beispielsweise mit dem Schläger nach oben gespielt, kontrolliert auf dem Boden geprellt oder aus kurzer Entfernung zu einem Trainingspartner gespielt werden.
Diese Übungen wirken zunächst sehr einfach, erfüllen aber einen wichtigen Zweck: Das Zusammenspiel zwischen Augen, Händen und Schläger verbessert sich. Gleichzeitig lernen Anfänger einzuschätzen, wie stark sie den Ball treffen müssen und wie sich unterschiedliche Treffpunkte auf die Flugbahn auswirken.
2. Die Vorhand lernen
Die Vorhand gehört zu den wichtigsten Grundschlägen im Tennis. Für viele Anfänger fühlt sie sich zunächst natürlicher an als die Rückhand, weil der Ball auf der dominanten Körperseite gespielt wird.
Entscheidend ist nicht, möglichst viel Kraft einzusetzen. Viel wichtiger sind eine gute Vorbereitung, ein sauberer Treffpunkt vor dem Körper und eine kontrollierte Bewegung des Schlägers.
Am Anfang sollte die Schlagbewegung möglichst einfach gehalten werden. Erst wenn die Grundbewegung sicher funktioniert, können Tempo und Spin gesteigert werden.
3. Die Rückhand entwickeln
Neben der Vorhand gehört die Rückhand zu jedem grundlegenden Tennistraining für Anfänger. Viele Einsteiger spielen zunächst eine beidhändige Rückhand, weil sie zusätzliche Stabilität und Kontrolle bietet.
Wichtig ist auch hier, nicht nur mit den Armen zu arbeiten. Der gesamte Körper unterstützt die Bewegung. Eine gute Stellung zum Ball und eine saubere Vorbereitung machen den Schlag deutlich leichter.
4. Den Aufschlag Schritt für Schritt lernen
Der Aufschlag gilt als einer der technisch anspruchsvollsten Schläge im Tennis. Deshalb sollte man sich als Anfänger nicht unter Druck setzen, sofort einen schnellen oder perfekten Aufschlag spielen zu können.
Zunächst geht es darum, den Ball kontrolliert ins richtige Aufschlagfeld zu bringen. Dafür müssen Ballwurf, Schlägerbewegung und Körperposition miteinander abgestimmt werden.
Mit zunehmender Erfahrung können Geschwindigkeit, Platzierung und später auch unterschiedliche Aufschlagvarianten hinzukommen.
Die richtige Beinarbeit beim Tennis für Anfänger
Ein Punkt wird beim Tennislernen häufig unterschätzt: Ein guter Schlag beginnt nicht erst mit dem Schläger, sondern bereits mit der Bewegung zum Ball.
Die richtige Beinarbeit sorgt dafür, dass der Körper zum richtigen Zeitpunkt in einer guten Position steht. Wer zu nah am Ball steht oder ihn nur im letzten Moment erreicht, kann selbst mit einer guten Schlagtechnik kaum kontrolliert spielen.
Deshalb gehört zu einem guten Anfängerkurs auch eine Einführung in die richtige Beinarbeit. Dazu zählen kleine Anpassungsschritte, eine aktive Grundposition und das rechtzeitige Bewegen in Richtung des Balles.
Anfänger sollten früh lernen, nach dem eigenen Schlag nicht einfach stehen zu bleiben. Stattdessen geht es darum, sich wieder sinnvoll auf dem Platz zu positionieren und auf den nächsten Ball vorzubereiten.
Mit wachsender Erfahrung wird die Beinarbeit zunehmend automatischer. Dadurch entsteht der Eindruck, dass erfahrene Tennisspieler viel mehr Zeit für ihre Schläge haben. Tatsächlich bewegen sie sich häufig einfach früher und effizienter zum Ball.
Spezialschläge: Was Anfänger bereits kennenlernen können
Vorhand, Rückhand und Aufschlag bilden die Grundlage. Trotzdem macht Tennis besonders viel Spaß, wenn nach und nach weitere Schläge hinzukommen.
In einem Anfängerkurs kann deshalb auch eine erste Einführung in verschiedene Spezialschläge sinnvoll sein. Dabei geht es zunächst nicht darum, diese Schläge bereits perfekt zu beherrschen. Anfänger sollen vielmehr verstehen, wann und wie sie eingesetzt werden können.
Der Slice
Beim Slice wird der Ball mit Rückwärtsdrall gespielt. Dadurch fliegt er häufig flacher über das Netz und springt nach dem Aufkommen weniger stark ab.
Gerade später kann ein Slice hilfreich sein, um das Tempo eines Ballwechsels zu verändern oder sich in schwierigen Situationen zusätzliche Zeit zu verschaffen.
Der Stoppball
Beim Stoppball soll der Ball möglichst kurz hinter dem Netz aufspringen. Der Schlag kann besonders wirkungsvoll sein, wenn sich der Gegner weit hinter der Grundlinie befindet.
Für Anfänger ist es interessant, bereits früh ein Gefühl dafür zu entwickeln, dass Tennis nicht ausschließlich aus kraftvollen Schlägen besteht. Ballkontrolle und Platzierung sind mindestens genauso wichtig.
Der Schmetterball
Der Schmetterball – häufig auch Smash genannt – wird gespielt, wenn ein hoher Ball in geeigneter Position erreicht werden kann. Die Bewegung ähnelt teilweise dem Aufschlag.
Auch dieser Schlag kann im Rahmen eines Anfängerkurses zunächst in vereinfachter Form kennengelernt werden.
Warum ein Tenniskurs für Anfänger sinnvoll ist
Natürlich kann man sich einen Tennisschläger kaufen, mit Freunden auf den Platz gehen und einfach ausprobieren. Das macht Spaß und ist grundsätzlich auch eine gute Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.
Wer Tennis jedoch dauerhaft lernen möchte, profitiert gerade am Anfang enorm von professioneller Anleitung. Fehler, die sich einmal fest eingeprägt haben, lassen sich später häufig nur mit deutlich größerem Aufwand korrigieren.
Ein Trainer erkennt beispielsweise schnell, ob der Griff ungünstig ist, der Treffpunkt zu spät erfolgt oder die Position zum Ball nicht stimmt. Kleine Veränderungen können dann einen erheblichen Unterschied machen.
Hinzu kommt, dass ein strukturierter Kurs Übungen so aufbaut, dass die Schwierigkeit schrittweise zunimmt. Anfänger erleben dadurch häufiger Erfolgserlebnisse und verlieren nicht die Motivation.
Tennis für Anfänger in Ochtrup
Wer Tennis von Grund auf lernen oder nach längerer Pause wieder einsteigen möchte, kann sich bei der NEXT LEVEL Tennis Academy über unsere Angebote für Erwachsene informieren.
Auf unserer speziellen Seite für Anfänger gibt es weitere Informationen zu Kursen, Trainingsinhalten und Einstiegsmöglichkeiten.
Wie lange dauert es, Tennis zu lernen?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Jeder Mensch lernt unterschiedlich schnell. Vorerfahrung aus anderen Sportarten, Koordination, Trainingshäufigkeit und persönliche Ziele spielen eine Rolle.
Die gute Nachricht ist jedoch: Erste Ballwechsel sind oft deutlich früher möglich, als viele Anfänger erwarten.
Nach einigen Trainingseinheiten können viele Einsteiger bereits einfache Vorhand- und Rückhandbälle kontrolliert über das Netz spielen. Danach geht es darum, Sicherheit aufzubauen und die Bewegungen immer weiter zu automatisieren.
Wer regelmäßig trainiert, verbessert sich normalerweise schneller als jemand, der nur alle paar Wochen spielt. Dabei muss jedoch nicht täglich trainiert werden. Schon ein regelmäßiger Termin pro Woche kann eine gute Grundlage sein.
Besonders effektiv ist eine Kombination aus Training und freiem Spielen. Im Training werden technische Grundlagen vermittelt, während beim freien Spielen das Gelernte ausprobiert und gefestigt werden kann.
Tennis für Anfänger und Fitness: Ein echtes Ganzkörpertraining
Tennis ist weit mehr als eine Sportart, bei der lediglich ein Ball mit einem Schläger gespielt wird. Während eines Ballwechsels ist nahezu der gesamte Körper aktiv.
Spieler bewegen sich nach vorne, hinten und zur Seite, beschleunigen, bremsen ab und verändern ständig ihre Laufrichtung. Gleichzeitig werden Schläge mit Armen, Schultern und Oberkörper ausgeführt.
Damit verbindet Tennis verschiedene Formen körperlicher Belastung miteinander.
- Ausdauer und Herz-Kreislauf-System werden beansprucht.
- Die Beinmuskulatur wird durch die ständige Bewegung gefordert.
- Rumpf und Oberkörper stabilisieren die Schlagbewegungen.
- Koordination und Gleichgewicht verbessern sich.
- Reaktionsfähigkeit und Beweglichkeit werden trainiert.
Gerade diese Kombination macht Tennis für viele Menschen besonders interessant. Das Training fühlt sich nicht wie ein klassisches Fitnessprogramm an, weil die Aufmerksamkeit hauptsächlich auf dem Ball und dem Spiel liegt.
Tennis und Ausdauer
Beim Tennis wechseln intensive Bewegungsphasen mit kurzen Erholungspausen. Ein Spieler sprintet beispielsweise zu einem Ball, spielt mehrere Schläge und hat danach kurz Zeit, sich auf den nächsten Ballwechsel vorzubereiten.
Diese wechselnde Belastung kann die allgemeine Kondition fördern. Wer regelmäßig Tennis spielt, wird häufig feststellen, dass längere Ballwechsel zunehmend leichter fallen und die Erholungsfähigkeit zwischen den Punkten besser wird.
Dabei lässt sich die Intensität sehr gut dem eigenen Leistungsstand anpassen. Ein Anfänger muss keineswegs über den gesamten Platz sprinten. Zu Beginn können langsamere Bälle, kleinere Spielfelder und kontrollierte Übungen verwendet werden.
Tennis trainiert Koordination und Reaktionsfähigkeit
Eine der größten Besonderheiten des Tennissports ist die komplexe Koordination. Der Ball bewegt sich ständig mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, Höhe und Flugrichtung.
Das Gehirn muss innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Informationen verarbeiten: Wo landet der Ball? Wie schnell kommt er? Soll eine Vorhand oder Rückhand gespielt werden? Wie muss man sich bewegen? Wann muss der Schlag beginnen?
Gleichzeitig müssen Augen, Beine, Oberkörper und Arme miteinander koordiniert werden.
Genau deshalb kann Tennis auch mental sehr anspruchsvoll sein. Mit zunehmender Übung laufen viele dieser Prozesse allerdings automatisch ab.
Auch der Kopf wird beim Tennis trainiert
Tennis ist nicht nur körperlich, sondern auch mental interessant. Während eines Spiels müssen ständig Entscheidungen getroffen werden.
Soll der Ball eher sicher oder offensiv gespielt werden? Wo steht der Gegner? Welche Platzierung ist sinnvoll? Wann lohnt sich ein Angriff?
Dabei lernt man gleichzeitig, mit eigenen Fehlern umzugehen. Denn Fehler gehören beim Tennis zwangsläufig dazu. Selbst sehr gute Spieler gewinnen nicht jeden Punkt und treffen nicht jeden Ball optimal.
Gerade diese Mischung aus Konzentration, taktischem Denken und Bewegung sorgt dafür, dass Tennis viele Menschen über Jahrzehnte begeistert.
Kann man auch mit 40, 50 oder 60 Jahren noch Tennis lernen?
Ja. Für den Einstieg in den Tennissport gibt es keine festgelegte Altersgrenze.
Viele Erwachsene beginnen erst später mit Tennis oder steigen nach einer sehr langen Pause wieder ein. Das Training kann dabei an Fitness, Beweglichkeit und persönliche Voraussetzungen angepasst werden.
Niemand muss einem Ball hinterhersprinten, als würde er ein Profiturnier spielen. Gerade im Freizeitbereich können Tempo und Intensität sehr individuell gestaltet werden.
Für erwachsene Anfänger ist häufig nicht das Ziel, irgendwann Leistungstennis zu spielen. Vielmehr geht es darum, einen neuen Sport zu lernen, sich regelmäßig zu bewegen und gemeinsam mit anderen Spaß auf dem Tennisplatz zu haben.
Welche Ausrüstung brauchen Tennis-Anfänger?
Für die ersten Tennisstunden ist keine umfangreiche Ausrüstung notwendig. Im Wesentlichen werden geeignete Sportschuhe, bequeme Sportkleidung und ein Tennisschläger benötigt.
Der richtige Tennisschläger für Anfänger
Anfänger müssen keinen besonders teuren Profischläger kaufen. Viel wichtiger ist, dass der Schläger zum eigenen Körper und Spielniveau passt.
Einsteigerfreundliche Schläger bieten häufig eine größere Schlagfläche und lassen sich relativ leicht bewegen. Dadurch werden nicht perfekt getroffene Bälle etwas besser verziehen.
Wer zunächst einen Kurs ausprobiert, sollte sich informieren, ob für die ersten Stunden eventuell ein Schläger zur Verfügung gestellt werden kann. Dadurch muss nicht bereits vor der ersten Trainingseinheit eine Kaufentscheidung getroffen werden.
Die richtigen Tennisschuhe
Tennis beinhaltet viele seitliche Bewegungen und schnelle Richtungswechsel. Deshalb sind geeignete Schuhe sinnvoll, sobald regelmäßig gespielt wird.
Normale Laufschuhe sind hauptsächlich für Bewegungen nach vorne konstruiert. Tennisschuhe bieten dagegen eine Stabilität, die besser zu den typischen seitlichen Bewegungen auf dem Tennisplatz passt.
Typische Fehler von Tennis-Anfängern
Fast alle Anfänger machen zu Beginn ähnliche Fehler. Das ist völlig normal. Entscheidend ist lediglich, diese Fehler früh zu erkennen und nach und nach zu verbessern.
Zu viel Kraft einsetzen
Viele Einsteiger versuchen, den Ball möglichst stark zu schlagen. Dadurch geht häufig die Kontrolle verloren. Ein sauberer, kontrollierter Schlag ist zunächst wesentlich wichtiger als Geschwindigkeit.
Nur mit dem Arm schlagen
Tennisschläge entstehen nicht ausschließlich durch die Bewegung des Armes. Beine, Rumpf und Oberkörper unterstützen die Schlagbewegung. Wer lernt, den gesamten Körper einzusetzen, kann später mit weniger Kraftaufwand spielen.
Den Ball zu spät vorbereiten
Wenn der Ball bereits direkt vor dem Körper ist, bleibt kaum noch Zeit für eine saubere Schlagbewegung. Deshalb ist eine frühzeitige Vorbereitung wichtig.
Nach dem Schlag stehen bleiben
Ein Ballwechsel endet nicht nach dem eigenen Schlag. Direkt danach beginnt die Vorbereitung auf den nächsten Ball. Gute Beinarbeit und eine sinnvolle Position auf dem Platz sind deshalb entscheidend.
Wie oft sollten Anfänger Tennis trainieren?
Für viele Freizeitspieler ist eine Trainingseinheit pro Woche ein guter Einstieg. Wer zusätzlich Gelegenheit hat, mit Freunden oder anderen Kursteilnehmern zu spielen, kann die erlernten Bewegungen weiter festigen.
Entscheidender als besonders viele Trainingseinheiten innerhalb kurzer Zeit ist die Regelmäßigkeit.
Wer jede Woche Tennis spielt, wird meist deutlich nachhaltiger Fortschritte machen als jemand, der drei Tage hintereinander trainiert und anschließend mehrere Wochen pausiert.
Einzeltraining oder Gruppenkurs?
Beide Trainingsformen haben Vorteile. Im Einzeltraining kann sich ein Trainer vollständig auf eine Person konzentrieren und sehr gezielt an technischen Details arbeiten.
Für viele Anfänger ist jedoch ein Gruppenkurs besonders attraktiv. Man lernt gemeinsam mit anderen Menschen auf einem ähnlichen Leistungsniveau, kann miteinander üben und kommt schnell in spielähnliche Situationen.
Gleichzeitig entsteht häufig eine Gruppe, mit der auch außerhalb des Trainings Tennis gespielt werden kann.
Wer also nicht nur Tennis lernen, sondern zugleich neue Spielpartner finden möchte, kann von einem Anfängerkurs besonders profitieren.
Vom Anfänger zum eigenen Tennismatch
Das erste große Ziel vieler Anfänger ist ein richtiges Match. Dafür muss allerdings noch längst nicht jeder Schlag perfekt funktionieren.
Sobald Aufschlag, Rückschlag sowie einfache Vorhand- und Rückhandbälle einigermaßen sicher gespielt werden können, lassen sich bereits erste Punkte austragen.
Gerade am Anfang sollte das Ergebnis allerdings nicht im Mittelpunkt stehen. Viel wichtiger ist es, Ballwechsel aufzubauen und das im Training Gelernte anzuwenden.
Mit jedem Match entsteht mehr Erfahrung. Man lernt, Bälle besser einzuschätzen, Positionen auf dem Platz zu erkennen und unter leichtem Druck Entscheidungen zu treffen.
Warum Tennis langfristig motiviert
Ein großer Vorteil von Tennis besteht darin, dass man praktisch nie „fertig gelernt“ hat. Selbst nach vielen Jahren gibt es immer Bereiche, die verbessert werden können.
Anfänger freuen sich zunächst darüber, mehrere Bälle hintereinander über das Netz zu spielen. Später geht es vielleicht darum, den Aufschlag sicherer zu machen, die Rückhand zu verbessern oder einen Slice gezielt einzusetzen.
Noch später kommen taktische Fragen hinzu. Wo sollte der Ball platziert werden? Wann greift man an? Wie reagiert man auf unterschiedliche Spielertypen?
Dadurch entstehen immer neue Ziele. Genau das sorgt dafür, dass Tennis langfristig abwechslungsreich bleibt.
Tennis für Anfänger: Der wichtigste Tipp zum Schluss
Wer Tennis lernen möchte, sollte nicht darauf warten, irgendwann „sportlich genug“ oder „fit genug“ dafür zu sein. Tennis selbst ist eine hervorragende Möglichkeit, fitter zu werden.
Ebenso wenig muss man vor dem ersten Training bereits wissen, wie Vorhand, Rückhand oder Aufschlag funktionieren. Genau dafür gibt es Anfängerkurse.
Wichtig ist vor allem, die Grundlagen von Anfang an sauber zu lernen und gleichzeitig den Spaß am Spiel nicht aus den Augen zu verlieren.
Die ersten Schläge müssen nicht perfekt aussehen. Entscheidend ist, dass sich nach und nach ein besseres Ballgefühl entwickelt. Aus einzelnen Treffern werden kurze Ballwechsel, aus kurzen Ballwechseln längere Rallyes – und irgendwann steht man auf dem Platz und spielt ein komplettes Match.
Wer dabei professionelle Unterstützung nutzt, kann viele typische Anfängerfehler vermeiden und schneller Fortschritte erzielen.
Jetzt mit Tennis beginnen
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Häufige Fragen zu Tennis für Anfänger
Ist Tennis für Anfänger schwer zu lernen?
Tennis besitzt einige technische Elemente, die zunächst ungewohnt sind. Mit einem strukturierten Training können Anfänger jedoch schon relativ schnell erste Ballwechsel spielen. Wichtig ist, zunächst auf Kontrolle statt auf Geschwindigkeit zu setzen.
Wie lange dauert es, bis man Tennis spielen kann?
Das hängt vom individuellen Lernfortschritt ab. Viele Anfänger können bereits nach wenigen Trainingseinheiten einfache Ballwechsel spielen. Bis Schläge sicher und zuverlässig funktionieren, ist regelmäßiges Training erforderlich.
Kann man Tennis auch als Erwachsener lernen?
Ja. Tennis kann auch mit 30, 40, 50, 60 Jahren oder später begonnen werden. Trainingstempo und Belastung können dem individuellen Fitnessniveau angepasst werden.
Ist Tennis gut für die Fitness?
Tennis verbindet Ausdauer, Bewegung, Koordination, Reaktionsfähigkeit und muskuläre Belastung. Dadurch wird der gesamte Körper beansprucht. Gleichzeitig lässt sich die Intensität an das persönliche Leistungsniveau anpassen.
Braucht man als Anfänger einen eigenen Tennisschläger?
Langfristig ist ein eigener Schläger sinnvoll. Für die ersten Trainingseinheiten kann jedoch häufig zunächst mit einem geeigneten Test- oder Leihschläger begonnen werden, sofern dies beim jeweiligen Trainingsangebot möglich ist.
Wie oft sollte man als Anfänger Tennis spielen?
Ein regelmäßiges Training einmal pro Woche ist bereits ein guter Einstieg. Zusätzliche freie Spieleinheiten können helfen, Bewegungen zu festigen und schneller Sicherheit im Umgang mit Ball und Schläger zu entwickeln.
Was lernt man in einem Tennis-Anfängerkurs?
Typischerweise werden zunächst die wichtigsten Grundlagen vermittelt: Vorhand, Rückhand, Aufschlag, Ballkontrolle und die richtige Beinarbeit. Darüber hinaus kann eine erste Einführung in Spezialschläge wie Slice, Stoppball und Schmetterball erfolgen.
Fazit: Tennis für Anfänger ist einfacher, als viele denken
Tennis ist ein vielseitiger Sport, der Bewegung, Technik, Koordination und taktisches Denken miteinander verbindet. Gerade für Anfänger bietet der Tennissport schnelle Erfolgserlebnisse, wenn das Training sinnvoll aufgebaut wird.
Niemand muss zum Einstieg besonders schnell laufen, kraftvoll schlagen oder bereits eine perfekte Koordination besitzen. All diese Fähigkeiten entwickeln sich Schritt für Schritt.
Wer zunächst Vorhand, Rückhand, Aufschlag und die grundlegende Beinarbeit erlernt, schafft eine gute Grundlage. Später können Spezialschläge wie Slice, Stoppball oder Schmetterball hinzukommen.
Gleichzeitig bietet Tennis einen weiteren großen Vorteil: Man ist in Bewegung, trainiert Ausdauer, Reaktionsfähigkeit und Koordination und beschäftigt sich währenddessen vor allem mit dem Spiel. Genau deshalb empfinden viele Menschen Tennis weniger als klassisches Fitnesstraining, obwohl der Körper intensiv arbeitet.
Wer also nach einer Sportart sucht, die körperliche Aktivität, Konzentration, Herausforderung und gemeinsamen Spaß verbindet, sollte Tennis einfach ausprobieren.
Weitere Informationen für den Einstieg gibt es bei der NEXT LEVEL Tennis Academy auf unserer SeiteTennis für Anfänger.